Fragebögen für medizinische Studien

Bereits für mehrere Professuren der Philipps-Universität in Marburg sind Eingabemasken für Fragebögen spezieller medizinischer Studien umgesetzt worden. Mit Hilfe dieser in FileMaker realisierten Eingabemasken konnte die Fehleranfälligkeit bei „mit der Hand” ausgefüllten Fragebögen stark reduziert werden.

Jede Studie kann mehrere einzelne Fragebögen umfassen, wie beispielsweise einen Patienten- und einen Arztfragebogen sowie „Follow Ups”. Außerdem besteht die Möglichkeit der Eingabe von Medikamenten über das Modul „MediEntry”.

Alle Eingaben können in zwei getrennten Durchgängen, welche idealerweise von unterschiedlichen Personen durchgeführt werden, eingegeben und anschließend miteinander verglichen werden. Bei dieser Konstruktion werden die eingebenden Personen durch farbliche Hervorhebungen darauf aufmerksam gemacht, dass sich ihre Eingaben voneinander unterscheiden; dadurch können Eingabefehler fast vollständig vermieden werden. Die bei den Dateneingaben vorgegebenen Wertelisten minimieren weiterhin die Fehleranfälligkeit.

Ein SPSS-Export ermöglicht weitere Analysen: Dabei wird eine Daten-Datei mit den eingegebenen Werten sowie eine Syntax-Datei mit der Bedeutung der Einträge in der Daten-Datei erzeugt. Diese Exporte können im Zuge der statistischen Auswertung mittels SPSS weiterverarbeitet werden.

Eingabemaske eines Fragebogens